{"product_id":"9783631670002","title":"Zwischen Orten, Zeiten und Kulturen : Zum Transitorischen in der Literatur (Beiträge zur Germanistik und Angewandten Linguistik \/ Contributions to German Studies and Applied Lingu) (2015. 248 S. 210 mm)","description":"Im Mittelpunkt des Bandes stehen das Konzept des Transitorischen und seine literarischen Ausgestaltungen. Zweifel am kulturtheoretischen Paradigma des Transitorischen werden vor allem im Kontext der Exilerfahrungen deutlich gemacht. Andererseits wird ein modernes freiwilliges Nomadensein dargestellt, das einen sinnstiftenden Existenzmodus kreiert. Im Mittelpunkt des Bandes stehen das vielfältige Konzept des Transitorischen und seine literarischen Ausgestaltungen. Die Beiträge beleuchten den etwas diffusen Begriff des Transitorischen anhand unterschiedlicher literarischer Werke, Motive, Themen und Topoi. Das dargestellte Spektrum der Forschungen reicht von den negativen Erfahrungen des Transits in der Exilliteratur über das Motiv der Reise, das Topos des \u003ci\u003ehomo viator\u003c\/i\u003e, transitorische Orte und Zustände bis zu transitorischen Identitäten. Im Horizont einer «Poetik des Transitorischen» (Rüdiger Görner) entsteht aus fließenden Übergängen und Grenzen ein «Dazwischen». Zu dieser Poetik gehören u.a. die Erkenntnisse der Wandelbarkeit und Prozesshaftigkeit der scheinbar feststehenden Kategorien (Nation, Kultur, Geschlecht, Identität), die veränderte Raumwahrnehmung, die Aufwertung der Bewegung und die Versuche, das (post-)moderne Subjekt zu verorten. Inhalt: Jolanta Pacyniak\/Anna Pastuszka:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eEinleitung - Irmela von der Lühe: «Öfter als die Schuhe die Länder wechselnd» - Fluchtorte und Transiträume in der Literatur des deutschsprachigen Exils - Kerstin Schoor: Wider das Konzept vom «frei flottierenden» Subjekt: Die Entstehung der Ghettogeschichte in den plurikulturellen Regionen Ost(Mittel)Europas - Hans Richard Brittnacher: «Das unglückliche Geschöpf ohne Vaterland, ohne Familie, ohne Heimat.» «Zigeuner» als transitorische Existenzen? - Maciej Walkowiak: Zu autobiographisch profilierten Hauptdeterminanten des Transitorischen in Stefan Zweigs \u003ci\u003eDie Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers\u003c\/i\u003e. Der «homo viator» in der mehrdimensionalen Fremde des englischen Exils - Beate Sommerfeld:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eLiterarische Figurationen des «homo viator» in Christoph Ransmayrs \u003ci\u003eAtlas eines ängstlichen Mannes\u003c\/i\u003e - Halina Ludorowska: Das Transitorische in der ostdeutschen Adoleszenz (Jenny Erpenbeck: \u003ci\u003eGeschichte vom alten Kind\u003c\/i\u003e) - Agnieszka Dylewska: Zum Transitorischen in Gabriele Geliens Märchenroman \u003ci\u003eDer güldene Baum\u003c\/i\u003e - Anna Pastuszka:\u003ci\u003e «\u003c\/i\u003eDie Bewegung trägt.» Das transitorische Ich in den Streifzügen und Passagen von Ilma Rakusa - Grazyna Krupinska\u003ci\u003e: \u003c\/i\u003eDas postmoderne Reisen im Roman \u003ci\u003eDie Fahrt \u003c\/i\u003evon Sibylle Berg - Nina Nowara-Matusik:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eDas transitorische Ich. Eberhard Hilschers Walther-von-der-Vogelweide-Roman - Janusz Golec:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eGroßstadtmythologie und -wirklichkeit. Franz Hessels \u003ci\u003eSpazieren in Berlin\u003c\/i\u003e - Jewgenija Woloschtschuk:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eJuden auf Wanderschaft: Die Verkehrsmittel in \u003ci\u003eHiob \u003c\/i\u003eJoseph Roths - Dorota Tomczuk: «Sich durchs Leben schreiben; auf der Spur der Leere bleiben» - Aufbruch aus dem Alltag und Identitätssuche in Peter Handkes Reisebildern - Ewa Pytel-Bartnik:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eGeschichte entlang der Straßenbahnlinie. Zum Transitorischen in Annett Gröschners \u003ci\u003eMit der Linie 4 um die Welt\u003c\/i\u003e - Alexander Chertenko:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eTransitraum als Erinnerungsort in Alexander Häussers \u003ci\u003eZeppelin\u003c\/i\u003e! - Jolanta Pacyniak:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eTransitorische Orte und Zustände bei Olga Tokarczuk - Izabella Golec: Odyssee, Sirenen, Nomadentum. Joanna Bators \u003ci\u003eWolkenfern \u003c\/i\u003e- Agnieszka Palej:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003e«Die Deutschmacher von Friedland»: Der polnisch-deutsche Schriftsteller Dariusz Muszer und seine literarischen Provokationen - Karolina Sidowska:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003eNeue Emigranten - zur neuesten Prosa polnischer Autoren in Deutschland - Monika Hernik-Mlodzianowska:\u003ci\u003e \u003c\/i\u003e«Wozu war die Reise gut? Um hier zu sein!» - zur Erfahrung des Transitorischen in Texten deutsch-polnischer Autoren. Jolanta Pacyniak ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik und Angewandte Linguistik an der Maria-Curie-Sklodowska-Universität Lublin (Polen). Ihre Forschungsschwerpunkte sind deutsche und polnische Phantastik sowie das Phänomen der Grenze in der deutschen und polnischen Literatur.\n Anna Pastuszka ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik und Angewandte Linguistik an der Maria-Curie-Sklodowska-Universität Lublin (Polen). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Erinnerungs- und Reiseliteratur sowie der Ort\/Raum in der Literatur.","brand":"Peter Lang","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42584112758859,"sku":"00000_00000_00000_00000","price":2640.12,"currency_code":"THB","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0641\/0023\/7387\/files\/9783631670002-1.jpg?v=1783507375","url":"https:\/\/kinokuniya.co.th\/products\/9783631670002","provider":"Books Kinokuniya Thailand","version":"1.0","type":"link"}