Kritische Vorteilhaftigkeitsanalyse von Organschaftsverbindungen im Konzern : Dipl.-Arb. (Diplomarbeit) (2008. 152 S. m. 8 Abb. 270 mm)

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Die ertragsteuerliche Organschaft stellt trotz der regen Diskussionen um ihre Vereinbarkeit mit dem Europarecht auch nach den zahlreichen Gesetzesänderungen in der letzten Zeit (u.a. Unternehmenssteuerreform 2008, Jahressteuergesetze 2007 und 2008) ein bedeutendes steuerliches Gestaltungsmittel für inländische Konzerne dar. Als Substitut einer nicht vorhandenen Konzernbesteuerung in Deutschland bietet die Organschaftsbesteuerung die einzige Möglichkeit, Verluste und Gewinne innerhalb eines Konzerns aus steuerlicher Sicht unmittelbar zu saldieren. Daneben besitzt sie weitere Merkmale, die ihre Begründung und Aufrechterhaltung vorteilhaft gegenüber der normalen Besteuerung werden lassen. Gleichwohl dürfen die im Einzelfall erheblichen negativen Folgen nicht übersehen werden, sodass eine umfangreiche Vorteilhaftigkeitsanalyse im Vorfeld einer Organschaftsbegründung stets erforderlich ist.
In der vorliegenden Diplomarbeit wird eine solche Analyse in umfassender und allgemeiner Form vorgenommen, wobei nicht nur die Organschaft im Körperschaft- und Gewerbesteuerrecht in die Betrachtung mit einbezogen wird, sondern ebenso die umsatz- und grunderwerbsteuerliche Organschaft. Im Anschluss an eine Übersicht über die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Organschaft in den verschiedenen Steuerarten wird anhand eines modellhaften Konzerns herausgearbeitet, in welchen Fällen das Begründen und Aufrechterhalten einer Organschaft tendenziell vorteilhaft ist. Die Analyse vollzieht sich dabei - getrennt nach den Steuerarten Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer einerseits sowie Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer andererseits - nicht nur auf theoretischer, sondern auch auf quantitativer Ebene: Durch den Einsatz detaillierter steuerlicher Belastungsvergleiche und die Variierung des Modellkonzerns werden die verschiedenen positiven und negativen Auswirkungen der Organschaft sowohl für natürliche Personen / Personengesellschaften als auch für Kapitalgesellschaften als Organträger darge
Die ertragsteuerliche Organschaft stellt trotz der regen Diskussionen um ihre Vereinbarkeit mit dem Europarecht auch nach den zahlreichen Gesetzesänderungen in der letzten Zeit (u.a. Unternehmenssteuerreform 2008, Jahressteuergesetze 2007 und 2008) ein bedeutendes steuerliches Gestaltungsmittel für inländische Konzerne dar. Als Substitut einer nicht vorhandenen Konzernbesteuerung in Deutschland bietet die Organschaftsbesteuerung die einzige Möglichkeit, Verluste und Gewinne innerhalb eines Konzerns aus steuerlicher Sicht unmittelbar zu saldieren. Daneben besitzt sie weitere Merkmale, die ihre Begründung und Aufrechterhaltung vorteilhaft gegenüber der normalen Besteuerung werden lassen. Gleichwohl dürfen die im Einzelfall erheblichen negativen Folgen nicht übersehen werden, sodass eine umfangreiche Vorteilhaftigkeitsanalyse im Vorfeld einer Organschaftsbegründung stets erforderlich ist.
In der vorliegenden Diplomarbeit wird eine solche Analyse in umfassender und allgemeiner Form vorgenommen, wobei nicht nur die Organschaft im Körperschaft- und Gewerbesteuerrecht in die Betrachtung mit einbezogen wird, sondern ebenso die umsatz- und grunderwerbsteuerliche Organschaft. Im Anschluss an eine Übersicht über die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Organschaft in den verschiedenen Steuerarten wird anhand eines modellhaften Konzerns herausgearbeitet, in welchen Fällen das Begründen und Aufrechterhalten einer Organschaft tendenziell vorteilhaft ist. Die Analyse vollzieht sich dabei - getrennt nach den Steuerarten Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer einerseits sowie Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer andererseits - nicht nur auf theoretischer, sondern auch auf quantitativer Ebene: Durch den Einsatz detaillierter steuerlicher Belastungsvergleiche und die Variierung des Modellkonzerns werden die verschiedenen positiven und negativen Auswirkungen der Organschaft sowohl für natürliche Personen / Personengesellschaften als auch für Kapitalgesellschaften als Organträger dargestellt und abschließend jeweils in Form einer vereinfachten Nutzwertanalyse zusammengefasst. Zu beachten ist dabei, dass die Studie in einem gesonderten Kapitel bereits die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 berücksichtigt. Jens Patschureck, Dipl.-Kaufm. Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Osnabrück und Hamburg mit Abschluss im Juli 2007. Derzeit tätig als Tax-Assistant bei der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Standort Hamburg.

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